Dein Podcast für gute Beziehungen
00:00:06: Es gibt einen drittenen Eurer Beziehung, sein Name Stress.
00:00:11: Stelle vor es gibt ein Dritt in eurer Bezierung.
00:00:14: der zieht nicht bei euch ein weil er charmant ist.
00:00:17: Der zieht ein weil ihr ihn einfach nicht draußen halten könnt.
00:00:22: Sein Name Stress und der zieh ganz gerne mal die Hosen runter und zwar euch beiden.
00:00:29: krass oder?
00:00:30: Aber lass mich das mal an ein paar zeigen dass ich schon lange begleitet habe.
00:00:35: Sie kommt abends von der Arbeit, kopfvoll tausend offene Baustellen.
00:00:41: Er sitzt schon am Tisch, freut sich dass sie da ist will erzählen wie sein Tag war und sie kann grad nicht.
00:00:49: Ist nicht unhöflich gemeint sie isst einfach komplett dicht.
00:00:54: er merkt das und fühlt sich abgewiesen fängt an nachzuhaken.
00:00:59: was ist denn los?
00:01:00: redet doch mit mir.
00:01:02: Sie zieht sich noch mehr zurück, weil ihr auch das gerade einfach zu viel wird.
00:01:08: Er wird lauter, drängelner, sie wird stiller und driftet immer noch weiter weg.
00:01:15: Und am Ende sitzen eigentlich beide da und denken der andere ist das Problem!
00:01:23: Ich sage dir ganz ehrlich ich sehe dieses Muster ständig und ich finde in den letzten Jahren noch immer häufiger.
00:01:31: Das hat überhaupt nichts mit der Beziehung selbst zu tun.
00:01:36: Das hat was mit viel Grundlegerem zu tun, nämlich unserem Nervensystem.
00:01:43: Lass mich kurz erklären, was da eigentlich passiert?
00:01:46: Weil das ist tatsächlich für viele Leute vielleicht nicht so der gängige Gedankengang den sie haben, dass mit ihrem Nervenystem vielleicht irgendwas nicht in Ordnung sein könnte oder überhaupt die Achtsamkeit mit.
00:01:58: wie geht es denn meinem Nerven-System?
00:02:00: gerade Unser Körper ist gebaut für kurze Gefahren, also der ist einfach biologisch so ausgerichtet.
00:02:08: Früher da hat es im Gebüsch geknackt du bist kurz in Alarm gegangen entweder kämpst oder rennst du.
00:02:16: das ist das normale Verhalten.
00:02:17: und danach ist wieder Ruhe fertig das ganze abgehakt.
00:02:22: System fährt wieder runter aber heute knackts pausenlos.
00:02:29: Hier eine Mail, hier eine Nachricht.
00:02:31: Der Konto stand ne generfete Stimme vom Chef die Nachrichten dieses ständige Gefühl nicht hinterherzukommen.
00:02:38: und dein Körper der checkt das nicht als ach dass ist nur eine mail oder ach das ist nur das was der Nachbar gerade gesagt hat sondern der reagiert sofort ganz automatisch viel schneller als dein Kopf überhaupt mitkommen kann.
00:02:55: Und weißt du was ich richtig krass finde?
00:02:58: Es gibt inzwischen richtig gute Zahlen dazu.
00:03:00: Über sechsundsechzig Prozent der Menschen in Deutschland fühlen sich häufig oder manchmal gestresst.
00:03:07: Vor gut zehn Jahren waren es nur circa siebenundfünfzig Prozent, das heißt wir reden hier nicht über ein paar Einzelfälle sondern wir reden über zwei Drittel von uns allen.
00:03:22: und wenn dieser Alarmzustand den ich gerade beschrieben habe Also wenn alles auf einen einprasselt und das Gehirn einfach gar nicht so schnell mitkommt oder der Körper nicht so sehr schnell mit kommt, beziehungsweise das Nervensystem.
00:03:38: Und du nicht wirklich abschalten kannst dann verarbeitet sich das Ganze halt in einem Stressmodus und dann bist du irgendwann in einem permanenten Überlebensmodus Also wenn ständig etwas Neues kommt, bevor das Alte verarbeitet ist.
00:04:01: Dann entsteht dieser Überlebensmodus und ein Mensch im Überlebungsmodus der es einfach nicht mehr richtig beziehungsfähig.
00:04:12: Der kann sich nicht immer öffnen, er kann sich wirklich zuhören.
00:04:16: Er ist entweder scharf und angreifslustig oder komplett dicht und weg.
00:04:24: Und vielleicht kennst du das sogar bei dir selbst.
00:04:28: Wirst du unter Stress vielleicht sogar eher lauter und schneller?
00:04:33: Oder vielleicht eher leiser oder sogar ein bisschen unsichtbarer?
00:04:37: Schreibt mir das gerne mal in die Kommentare, weil es interessiert mich wirklich wie Menschen unter stressig verhalten und wie sie selber sich bewerten oder wie Sie selber sich wahrnehmen und empfinden.
00:04:48: Und du kannst auch gerne mal gucken, wie empfindest du deinen Partner?
00:04:53: Wie empfindest du dein Partner, wie der unter Stress sich verhält.
00:04:59: Weißt du das Fiese ist dieser Stress, der bleibt nicht nur bei dir im Kopf sondern er geht langfristig überall hin.
00:05:07: Körperlich merkst du dann vielleicht an Schlafproblemen oder an körperlichen Verspannungen hier ein bisschen Rückenschmerz da ein bisschen nacken Und manchmal tust du es vielleicht ab mit, ach ja ich werde halt älter.
00:05:21: Aber das ist eine Stressreaktion oder eine Reaktion auf nicht gut verarbeiteten Stress und manchmal wirst du vielleicht auch emotional etwas gereizt da oder ängstlicher oder ungeduldiger oder eben taub.
00:05:38: Gehst weg knipst dich ein bisschen aus.
00:05:42: und beides ist Stress.
00:05:44: Und das will ich noch mal sagen, nicht nur wer schreit ist überfordert.
00:05:47: Auch wer freundlich nickt und innerlich aber längst eigentlich gar nicht mehr da is'.
00:05:53: Auch der iß im Stressmodus!
00:05:58: Und dann gibts noch so ne mentale Seite.
00:06:01: Im Stress...im Stress bekommst du so nen Tunnelblick.
00:06:05: Alles wird schwarz oder weiß.
00:06:08: Du willst plötzlich einfache Antwortung auf komplexe Probleme haben?
00:06:14: Wer hat
00:06:15: recht?!
00:06:16: Wer is'
00:06:16: Schuld!?
00:06:17: Und genau das erklärt übrigens auch, warum wir als Gesellschaft gerade so gespalten sind.
00:06:23: Weil gestresste Nervensysteme suchen Eindeutigkeit und nicht Differenzierung.
00:06:29: Sie suchen Leichtigkeit und Nichtkomplexität.
00:06:32: sie suchen Einfachheit und Nicht Ja auch Komplexität würde auch passen.
00:06:38: Aber das noch nebenbei dass weiter zu erläutern es würde einfach zu weit führen.
00:06:42: aber letzten Ende ist Auch das ein großes gesellschaftliches Problem, dass wir unter einem permanenten Stresspegel leiden.
00:06:50: Und da leiden wir alle darunter!
00:06:53: Und als ich das so richtig verstanden habe... ...dass der Stress bleibt bei dir, bei mir und es ja nicht einfach geht weil er wandert mit.
00:07:06: Ich kann diesen Stress nicht einfach bei Arbeit lassen sondern ich nehme wahrscheinlich irgendwas von da mit nach Hause Und es ist nicht nur die Person manchmal, die zur Tür reinkommt oder ich bin nicht nur der Stress, der zur Tür rein kommt.
00:07:21: Natürlich nicht!
00:07:23: Aber wenn ich den Stress nicht draußen lassen kann dann entwickle ich ein anderes Tempo, dann habe ich einen anderen Blick Dann hab' ich vielleicht eine andere Bereitschaft zuzuhören oder auch nicht.
00:07:36: und das alles kommt mit rein Wenn wir nicht lernen diszipliniert radikal, achtsam diesen Stress wirklich draußen zu lassen.
00:07:48: Manche Menschen können das, viele Menschen können nicht und es gibt Tage da gelingt ist besser und Tage da geltend ist einfach schlechter.
00:07:55: Und dein Partner, deine Partnerin spürt das häufig schon manchmal schon wie du die Treppe hochkommst dann deinen weißen Partner eine Partnerin manchmal schon oje ich glaube Das hört sich nicht gut an.
00:08:08: Die Schritte sind vielleicht ein bisschen ... Und man meist es schon, wie das Schloss in die Tür ins Schloss fällt?
00:08:19: Ihr wisst was ich meine!
00:08:20: Da weiß man schon irgendwie so, boah, man hat schon eine Idee oder eine Ahnung und manchmal stecken wir uns dann auch gegenseitig an mit unserem Stress.
00:08:29: Das ist sogar wissenschaftlich ebenfalls gezeigt worden.
00:08:32: Menschen, die nur zusehen, wie jemand anderes gestresst wird oder gestresst ist, entwickelt selbst eine Stressreaktion.
00:08:40: Das heißt wir sind sowieso wie Schwämme füreinander.
00:08:44: Es ist auch manchmal wenn Leute so was wie schlechte Laune haben.
00:08:47: damit können die echt andere anstecken Wenn die nicht wirklich gut aufpassen und hinterher irgendwie alle schlechte launen funktioniert.
00:08:54: im Gekehrten sind auch.
00:08:57: Manchmal ist es auch gut wenn einer reinkommt und verbreitet richtig Freude Optimismus Und hinterher sind alle gut drauf kann man sich mit anstechen.
00:09:04: Wichtig ist, wenn man es selber bewusst hat.
00:09:07: Dass man so ein Schwamm ist und da gut für sich sorgt kann man das etwas steuern.
00:09:11: aber manchmal sind wir uns gar nicht bewusst Und dann in manchen Tagen sind wir mehr schwamm und an manchen vielleicht auch einfach ein bisschen weniger.
00:09:19: Bei dem Paar von dem Beispiel was ich anfangs genannt habe Da war's genauso.
00:09:24: sie kam gestresst rein.
00:09:26: er hat ihren Zustand gespürt Hat sich unbewusst aber bedroht gefühlt und hat daraus gemacht Sie will nicht mit mir reden Da stimmt doch irgendwas zwischen uns nicht und ist selber in diesen Alarm gegangen.
00:09:39: Das heißt, dann sind zwei Nervensysteme die sich gegenseitig hochschaukeln ohne dass ja irgendeiner überhaupt irgendetwas wirklich Böses will.
00:09:49: Und weißt du ich habe noch ein Paar oder ich hätte noch mehrere Paare aber ein zweites Paar bei dem das ganz ähnlich ist nur da war es andersrum verteilt weil ich hab immer so oft so Ja!
00:10:00: Die Männer wieder oder Ach!
00:10:02: Immer kriegen's die Männer ab.
00:10:04: Bei denen ist es einfach andersrum.
00:10:06: Da war eher derjenige, der abends komplett fertig von der Arbeit kam und hat sich einfach vor das Handy gesetzt, gestreut, gestrolt, nicht weil er sie nicht sehen wollte sondern weil sein Kopf einfach keine Kapazität mehr hatte für das was sie noch an Input geben wollte.
00:10:22: also kein Impuls mehr auch ansatzweise nur für einen Gespräch.
00:10:26: Und Sie hat das als Ablehnung gesehen, hat angefangen ihn anzustacheln, hat Fragen gestellt Hat ihn fast oder hat ihn wirklich auch provoziert, manchmal damit überhaupt noch eine Reaktion kommt und irgendwas passiert zwischen ihnen beiden.
00:10:42: Er wurde noch stiller.
00:10:45: Genau dasselbe muss dann nur hier einfach mal mit vertauschten Rollen.
00:10:49: Generell alles was ich beschreibe geht immer eins zu eins anders herum.
00:10:53: Es gibt Männer die so sind es gibt Frauen die so ist da.
00:10:57: beides ist immer auf beiden Seiten möglich.
00:11:04: Zeitstress, von dem ich schon so oft inzwischen erzählt habe.
00:11:08: Das ist der Neuzeitdruck – das ist diese Reizüberflutung von der Spreche, der Dauerdruck von heute auf ein uraltes Alarmsystem trifft, dass einfach nicht mehr richtig runterfährt.
00:11:25: und wir alle haben unsere Triggerpunkte, die wir mitbringen, die auch in dem sowieso schon biologisch angelegten Alarmsystem angehaftet sind.
00:11:36: Also wenn dann noch irgendwo ein Triggerpunkt getroffen wird zum Beispiel wie ich stelle mich direkt infrage nehmen das persönlich und mach daraus Ich bin nicht gut genug oder ich bin langweilig Dann mache ich daraus wirklich ein richtiges Drama.
00:11:51: Okay, aber ich mag natürlich auch immer nach vorne gucken.
00:11:54: Also was hätte denn diesen Pan jetzt geholfen?
00:11:59: Lass uns das mal durchdenken!
00:12:01: Es ist nicht immer wie häufig gedacht wird vielleicht eine Kommunikationstechnik.
00:12:08: Das wäre jetzt vielleicht auch sogar mein erster Gedanke gewesen Aber es greift eigentlich ein bisschen zu kurz.
00:12:15: Die brauchten zuerst etwas viel einfacheres nämlich erst mal wieder füreinander ansprechbar werden, bevor sie überhaupt miteinander reden konnten.
00:12:31: Und deshalb habe ich ihnen beiden eigentlich ein sehr einfaches Tool mit an die Hand gegeben.
00:12:35: also sprich wenn einer von euch nach Hause kommt und komplett im Stressmodus ist dann sagt einfach genau hey!
00:12:42: Ich bin gerade total dicht gib mir einfach zehn Minuten und ich komme wieder auf dich zu.
00:12:48: Darin is kein Vorwurf.
00:12:50: Daran ist auch keine Erklärung, dass es einfach nur eine Info also nicht wirklich was anstrengendes.
00:12:57: Und das Gegenüber hat sofort eine Möglichkeit zu nehmen statt sofort nachbohren zu wollen.
00:13:03: Na erhält diese zehn Minuten einfach aus ohne das persönlich nebenzumüssen.
00:13:09: Das eigentlich ganz simpel oder?
00:13:11: Ist es auch!
00:13:12: Aber es braucht ein bisschen Übung Weil beide an der Stelle ja das alte Muster durchbrechen müssen.
00:13:19: Sie, das Muster sich komplett wegzuziehen ohne was zu sagen also bei dem Paar jetzt von ganz am Anfang im ersten Beispiel und eher das Musta jede Distanz sofort als Bedrohung zu lesen.
00:13:34: Und noch etwas, was mir wichtig ist bevor wir so zum Schluss kommen du brauchst nicht unbedingt weniger Stress im Leben, um gesund zu bleiben oder auch gesunde Beziehungen zu führen.
00:13:47: Das ist nämlich in Ihrer Glaube, denn viele haben ... Im Kopf?
00:13:52: Wenn ich nur alles ruhiger mache, dann wird's besser!
00:13:55: Oder wenn ich nur irgendwas weglasse und weniger Stress habe, dann will es besser.
00:14:00: Ja das kann auch kurzfristig natürlich helfen ganz klar.
00:14:04: aber das System oder unser System Was nicht gefordert wird, das wird auch nicht stark.
00:14:11: Das heißt wir leben in einer Zeit wo wir diesen Stressding haben und nicht weg reduzieren können.
00:14:15: Wir können den Druck der von außen auf uns reinbrasselt gerade sei es Kriege, KI Arbeitsplätze Menschheit überhaupt Gesundheit Klima.
00:14:24: Das sind alles Themen die können wir nicht wegreduzieren.
00:14:28: Also dürfen wir uns mit diesen Themen natürlich beschäftigen.
00:14:31: Aber wir dürfen lernen, mit der Angst umzugehen und natürlich mit dem Stress den diese Angst in uns auslöst zu leben!
00:14:40: Also unsere Systeme, unsere Nervensysteme sind gerade maximal gefordert plus noch die ganzen eigenen Erlebnisse vielleicht sogar Traumamaterialen, die wir ja in unserer Prägung mitbringen.
00:14:52: Also auch die sind ja als lang angelehnter Stress in unserem Körper in der Regel häufig vorhanden.
00:15:00: Aber wenn ein System pausenlos überfordert wird, also keine Auszeiten bekommt oder keine gute Technik bekommen wie es diesen Stress kompensieren kann, wird es krank und viele Krankheiten, die wir heute haben liegen zu viel Stress oder an nicht gut bewältigten Stress.
00:15:22: Viele Beziehungen haben Beziehungsstress, weil sie den alltäglichen Stress mit in die Beziehung reinnehmen und es nicht schaffen zu unterscheiden zwischen habe ich mir dir wirklich jetzt gerade Stress?
00:15:35: Oder bringe ich den Stress von draußen Von meinen Kollegen, von der Arbeit.
00:15:40: Von der Welt und was alles auch immer um mich herum passiert mit in die Beziehung?
00:15:45: und Sorge nicht dafür dass es einen Schutzraum gibt.
00:15:48: Und in diesem Schutzraum sind wir beide einfach wir ohne diesen ganzen Stress Weil dann kann ich anders mit dir reden Ich kann anders auf dich zugehen Ich kann einfach mich anders verhalten.
00:15:59: Das ist extrem wichtig.
00:16:03: Also die Kunst liegt irgendwo dazwischen Und es gibt da einen Prinzip, das nennt sich Antifragilität.
00:16:10: Kurz gesagt – Du wächst nicht durch die Schonung sondern du wächst durch Belastung aber die, die dosiert ist und dann gefolgt von einer echten Erholung also gefolkt von der Frage was habe ich daraus gelernt?
00:16:28: Was kann ich mitnehmen?
00:16:30: Was davon hat mir wirklich weitergeholfen?
00:16:34: Bei meinem Paar aus dem Beispiel hieß das nicht konkret, wir müssen weniger Stress haben.
00:16:39: Sondern wir müssen lernen unseren Stress nicht mehr gegeneinander sondern miteinander zu regulieren.
00:16:49: also diese zehn Minuten Pause dieses ehrliche ich bin gerade dicht dass es genau diese Erholungsphase dies braucht bevor man wieder ansprechbar ist.
00:17:03: Also es ist gar nicht das riesen Ding von, ich muss den ganzen Abend aus dem Kontakt gehen.
00:17:07: Ich muss den ganze Tag irgendwie haben um wieder auf die Füße zu kommen.
00:17:11: Manchmal reichen auch gute aber dann wirklich genommene zehn Minuten Und nicht zehn Minuten, wo ich wieder weiter am Handy scrolle oder irgendwas mache.
00:17:21: Was sich wieder auf mein Gehirn legt was wieder auf mich einprasselt und was eigentlich neuen Stress auslöst.
00:17:28: Das machen auch viele Falsche.
00:17:29: die gehen dann sagen muss man rauchen gehen ja fährt der Nervensystem aber hoch weil durch das Nikotin sich die Gefäße verengen und der Körper Stress erlebt.
00:17:40: Ich geh mal eben aufs Klo, aber zack schon wieder am Handy, Social Media und wieder neue Sachen.
00:17:44: Es prasselt permanent was Neues auf dein Gehirn ein.
00:17:47: Ich mein mit zehn Minuten wirklich rausgehen, atmen.
00:17:50: Mal hören hey die Vögel!
00:17:52: Was für einen Wetter haben wir?
00:17:54: Welches Licht ist hier?
00:17:55: Atmen Augen zu machen an was Schönes denken... Das ist Erholung.
00:18:01: Und das reicht manchmal.
00:18:02: Da reichen manchmal zehn Minuten um dann sich einmal zu schütteln.
00:18:06: Dann kann man auf seinen Partner zugehen und sagen, hey Schatz.
00:18:09: Wie war dein Tag?
00:18:12: Und dieses Paar hat es geschafft.
00:18:14: nicht weil der Stress von außen weniger wurde.
00:18:17: Der ist natürlich noch genauso da wie vorher, weil daran hat sich gerade nichts geändert.
00:18:21: die Mails kommen weiter.
00:18:23: Der Chef bleibt der Chef.
00:18:24: das hat sich nicht geändert aber sie haben gelernt ihre Nervensysteme nicht mehr gegeneinander sondern miteinander zu regulieren.
00:18:34: Das ist so entscheidend.
00:18:37: Und wenn du merkst, dass du vielleicht Schlafstörung hast.
00:18:40: Dass du Essstörungen hast und öfter schlechte Laune hast.
00:18:43: Das du miese Pantricht bist oder dass du dir öfter Sorgen machst.
00:18:46: Oder dass du Angst hast oder deine Beziehung leiden.
00:18:51: Oder das du Stress mit den Nachbarn, Kollegen oder irgendetwas hast wo du sagst, boah das wünsche ich mir eigentlich anders!
00:18:57: Dann gehe ich sehr stark davon aus, dass auch Stress in deinem Leben eine Rolle spielt Und du vielleicht diesen Stress auch mit in deine Beziehung reinnimmst, der noch on top kommt.
00:19:07: Zu vielleicht sowieso Altenstress, der in deinem Nervensystem immer noch vorhanden ist.
00:19:13: und es gibt viele, viele Techniken wie man Stress reduzieren kann oder wie man mit Stress umgehen kann atmen meditieren Sport raus gehen wandern.
00:19:25: Es gibt viele Sachen.
00:19:27: Yoga es gibt sich Sachen und da muss jeder für sich ein bisschen seinen eigenen Weg finden.
00:19:32: Aber es ist so, so wichtig das auch in Beziehungen wirklich mit anzuwenden und im Kopf zu haben.
00:19:38: Ich muss mein Nervensystem regulieren wenn ich wirklich... ...mit meinem Liebsten da sein will!
00:19:44: Also hier und jetzt da sein Will, ansprechbar sein Will und nicht den Kopf voll habe.
00:19:48: und eigentlich alles zu vieles.
00:19:53: Und es kann man Schritt für Schritt lernen.
00:19:56: Jeder kann das lernen.
00:19:58: Oder ich bin wirklich zu hundert Prozent davon überzeugt, dass wir viele Beziehungsprobleme viel weniger hätten oder eigentlich gar nicht hätten.
00:20:07: Wenn diese Nervensysteme mehr Erholung bekommen würden und wenn sie mehr Beachtung bekommen würde.
00:20:14: Wenn man mehr selber spüren würde, hey wo bin ich gerade in meinem Nerven-System?
00:20:19: auf Nascala von eins bis zehn?
00:20:20: Wo stehe ich grade?
00:20:21: Zehn Bauch?
00:20:23: Zündschnur ist schon so kurz!
00:20:26: Nee, das wär eins und zehn.
00:20:28: Oder es egal wie ich's nehmt!
00:20:29: Kannst du es auch anders rumdrehen?
00:20:30: Also Zündschnur ist schon total kurz oder... Ich bin total relaxed und entspannt alles ist gut.
00:20:36: Und sich da selber immer wieder kurz zu gucken bevor ich den Schlüssel umdreh in die Wohnung reingehe.
00:20:42: Selber kurz mal zu testen, ey wo bin ich grad mit meinem Stresslevel auf einer Zehn also schon kurz vor Anschlag oder.. Ich Bin Total Entspannt Alles Ist Gut Und wenn ich es merke und sage, ey, brauche ich bin schon kurz vor Anschlag.
00:20:55: Dann gut für mich zu sorgen auch im Schutz für den anderen.
00:21:00: Okay, ich gehe vielleicht einfach nochmal eine Runde spazieren bevor ich reingehe.
00:21:04: Ich gehe vielleicht noch mal eine runde Fahrrad fahren oder irgendwas, bevor ich auf den Anderen treffe... ...und meinen ganzen Rotstar-Aplade.
00:21:11: Das ist was, das geht einfach gar nicht.
00:21:14: Passiert aber häufig.
00:21:16: Brauchen wir nicht!
00:21:17: Können wir besser?
00:21:17: Können wie
00:21:18: anders?!
00:21:19: Und wenn dich das gerade irgendwie angesprochen hat, dann lass mir gerne einen Daumen hoch.
00:21:24: Gerne auch Kommentare immer wieder.
00:21:26: Das kannst du nur sagen.
00:21:28: Abonnier natürlich auch gerne meinen Kanal damit ich immer mehr Menschen erreichen kann mit solchen kleinen Tipps.
00:21:33: und wenn du magst oder suchst jemanden der dir persönlich weiterhilft geh auf meine Webseite guck einmal da gibt es auch ein Gesprächsbutton kannst du ein Termin mit mir vereinbaren.
00:21:44: Erstgespräch ist immer kostenlos also Du kaufst keine Katze im Sack, keine Sorge.
00:21:49: Und ich freu mich einfach, wenn ich hier den Raum hab und ich werde noch viel mehr auch über Stress berichten, weil das ist wirklich was ... Das ist kein neues Phänomen, aber es ist ein, was uns gerade massiv schadet.
00:22:04: Ich habe nicht das Gefühl, dass wir in den nächsten Jahren weniger Stress haben sondern im Gegenteil.
00:22:09: Ich sehe, dass viele Menschen daran echt vor die Hunde gehen aber auch die Beziehung vor die Hunde gehen.
00:22:15: Und häufig denkt man, ich brauche weniger Stress.
00:22:18: deshalb habe ich A den falschen Partner oder B stecke in einer falschen Beziehungen und entledige mich diesen und denke bei euch will kein Partner keine Partnerin mehr weil dann hab' ich auch nicht mehr so viel Stress.
00:22:30: Aber das ist nicht das was uns wirklich gut tut Weil eine gute Beziehungs... ...ist immer besser.
00:22:37: natürlich als Ich sage mal ne Gutebeziehung ist besser als alleine sein widersprechen wir sicherlich wieder viel.
00:22:45: Aber ich bin da zutiefst von überzeugt, dass wir zusammen glücklicher sind wenn es gut läuft nicht wenn es schlecht läuft dann natürlich nicht.
00:22:53: aber Ich bin ja dafür da damit's gut läuft.
00:22:55: okay lieben also vielen vielen lieben dank und Kursunschluss und tüss bis zum nächsten mal.